Ein paar Worte zu mir

Ich wurde 1961 in Sondershausen geboren. Bereits in meiner Schulzeit erhielt ich durch den Sondershäuser Maler und Kunsterzieher Helmut Frenzel wertvolle Unterstützung und Förderung. Parallel dazu konnte ich in einem Fotozirkel handwerkliche Fähigkeiten im Fotolabor erlernen. Seit dieser Zeit schwankt meine persönliche Vorliebe immer wieder zwischen den Sujets Grafik/Malerei und Fotografie.

 Heute arbeite ich als freischaffender Künstler in Leipzig. Dieser Weg vollendete sich erst in den letzten Jahren und verlief nicht geradlinig. Er führte über ein Studium der Elektrotechnik an der TU Dresden, über den VEB Uhrenwerk Ruhla, die IBM Deutschland GmbH und die procilon GROUP. Seit meiner Pensionierung im Jahr 2024 kann ich nun meiner Passion für Malerei, Grafik und Fotografie ungestört nachgehen. 

Form & Natur – meine Inspiration

Gerne verarbeite ich die vielfältigen Impulse der Natur, die über den Jahreskreis hinweg immer wieder neue Motive hervorbringt. Dabei spanne ich den Bogen vom großen landschaftlichen Zusammenhang bis hin zum kleinen, oft übersehenen Detail. Besonders faszinieren mich Motive und Stimmungen, in denen eine einzelne Farbe das Bild dominiert und nahezu monochrome Kompositionen entstehen.

Zwischen Fotografie und Malerei

Natürlich eignet sich die Fotografie perfekt zum Skizzieren. Die Kamera wird zu einem Werkzeug, um einen authentischen Blick auf die Welt zu erfassen. Mit Pinsel und Stift lasse ich dann der Fantasie freien Lauf, wobei manchmal idealisierte Bilder entstehen, die ich mir in der Fotografie nicht erlauben würde. Daher sind meine fotografischen Arbeiten zugleich Inspiration und visuelle Notiz für meine bildnerische Arbeit. Letztendlich ist dies der optimale Weg, um meine Lieblingssujets miteinander zu verbinden und im Gleichgewicht zu halten. 

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Analoge Anfänge

Natürlich hat meine Fotografie in den 1960er Jahren mit analoger Technik angefangen. Die erste Kamera, die auch ich benutzen durfte, war die wunderbar robuste „Werra” meiner Eltern. Später folgte eine Praktica L. Als sich Währung und berufliche Anstellung geändert hatten, ging es mit einer Nikon F-601 weiter. Diese analoge Technik, die auch heute immer mal wieder zum Einsatz kommt, und die Arbeit in der Dunkelkammer haben meinen digitalen Arbeitsstil durchaus geprägt. 

Digitale Fortführung

Ich behandle die digitale Fotografie wie die analoge: ohne inhaltliche Manipulationen und ohne künstliche Effekte. Meine Bildbearbeitung beschränkt sich auf klassische Anpassungen wie Helligkeit, Kontrast und Beschnitt, wie sie auch in der Dunkelkammer vorgenommen werden. Auf digitale Manipulationen oder nachträgliche Eingriffe in den Bildinhalt verzichte ich also bewusst. Mein Ziel ist es, Bilder zu schaffen, die durch Licht, Struktur und Komposition wirken, nicht durch digitale Eingriffe. 

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